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Stefan Lingen - Aktuelles
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Eine erste Bilanz des neuen Schornsteinfeger-Handwerkgesetzes (SchfHwG) fällt durchwachsen aus.

Nach den Rescherchen von Melanie Bauer (Imago) fällt eine erste Bilanz nach Wegfall des Schornsteinfeger-Monopols nur durchwachsen aus. Lange Zeit war das Schornsteinfeger-Monopol Verbraucherschützern und auch vielen Hausbesitzern ein Dorn im Auge. Seit dem 1. Januar 2013 gilt nun freie Schornsteinfegerwahl für alle. Ihr Schornsteinfeger und auch Experten der Verbraucherzentrale NRW oder des Eigentümerverbands Haus & Grund geben Tipps, was Verbraucher nach dem Wegfall des Schornsteinfeger-Monopols beachten müssen.
Schornsteinfeger gelten als Glücksbringer. Einige Hausbesitzer empfanden ihren Bezirksschornsteinfeger aber jahrelang eher als ein notwendiges Übel. Der Grund ist denkbar einfach: Wegen des Schornsteinfeger-Monopols konnte man sich bis zum Jahreswechsel nicht selbst aussuchen, wer einem zum Kaminkehren aufs Dach steigt. Seit dem Wegfall des Schornsteinfeger-Monopols am 1. Januar 2013 ist das nun anders.
Doch was hat die freie Kaminkehrerwahl den Verbrauchern wirklich gebracht? Nach einem halben Jahr ist Zeit für eine erste Bilanz:
"Signifikant Kosten sparen können Hausbesitzer bislang jedenfalls nicht", stellt Stephan Langer vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks fest. "Zwar würden die Preise nun vom Markt bestimmt, jedoch orientierten sie sich weitestgehend an den vorherigen Tarifen", so seine Bewertung.

Meiner Meinung nach lässt sich die Tatsache, dass der Wettbewerb nicht in Schwung kommt recht leicht erklären.
Die Gebühren waren bislang angepasst an die Geschäftskosten der Schornsteinfegerbetriebe. Die Betriebskosten sind auch durch den zusätzlichen Verwaltungsaufwand eher gestiegen. Ein Angebot für Kehr- und Überprüfungsarbeiten außerhalb des Kehrbezirkes führt zwangsläufig zu weit höheren Wegekosten, ein Wettbewerb aus "Kostengründen" kann daher nicht in Schwung kommen.
Mein vorrangiges Ziel ist es, die Kosten für meine Kunden weitmöglichst stabil zu halten. Dies lässt sich jedoch in den Jahren in denen die Feuerstättenschau durchgeführt werden muss (zweimal in 7 Kalenderjahren) leider nicht realisieren.


Stefan Lingen | Dammer Str. 164 | 41066 Mönchengladbach | Tel.: 02161-476416 | Fax: 02161-476417